Brüh- und
Bratwürste

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Hausgemachte Brühwurst und Bratwurst als ungarische Spezialität oder als Klassiker!

Entdecken Sie in unserem Sortiment Bratwurst, Rauchwurst sowie traditioneller ungarischer Hurka oder Kolbász nach jedem Geschmack! Unsere erzgebirgischen und ungarischen Spezialitäten sind auf dem Grill oder in der Pfanne immer ein Genuss.

Kolbasz (gesprochen: Kol-basch) ist der ungarische Gattungsbegriff für Wurst. Sie ist weitgehend von der polnischen Kielbasa-Wurst beeinflusst und wird in der Regel geräuchert. Die Wurstsorten variieren je nach den geschmacklichen Einflüssen der jeweiligen Region in Ungarn, in der sie hergestellt wird.

Die Würste können gebacken, gekocht, getrocknet oder geräuchert sein und in milden, mittleren oder pikanten Schärfevarianten zubereitet werden. Ähnlich zu deutschen Wurstspezialitäten wird die Kolbász als Aufschnitt mit Brot auf Vorspeisenschalen gegessen oder zum Würzen von Eintöpfen, Suppen, Gulasch und anderen Gerichten verwendet.

Wie wird die ungarische Wurst hergestellt

Die meisten ungarischen Würste werden aus fein oder grob gemahlenem Schweine-, Rind- oder Lammfleisch und Gewürzen hergestellt. Häufig finden sich folgende Gewürze in der Grundmischung: Paprika, schwarzer / weißen Pfeffer, Piment, Kümmel, Muskatnuss, Majoran, Cayennepfeffer, Zucker, Salz, Knoblauch, Weißwein oder auch Cognac.

Die gemahlene Wurstmischung wird in Naturdärme gefüllt, d.h. in Schweinedünndärme, die zu langen runden Ringen geformt und anschließend abgeschnitten werden. Die Nachbehandlung erfolgt durch einen speziellen Räuchervorgang (z. B. über Buchenholz), beobachtetes Kochen oder Brühen.

Kochen oder Brühen: Worin besteht der Unterschied?

Eine Wurst, die gekocht wird, erfährt dieselbe Zubereitungsart wie andere Gerichte: Wasser wird zum Sieden gebracht und die Wurst darin über eine vorgegebene Zeit „schwimmen“ gelassen.

Das Brühen hingegen beschreibt die Wurstzubereitung unter dem Siedepunkt, beispielsweise bei 80°C.

Frische, geräucherte und gekochte Würste aus dem Erzgebirge

Die Vielfalt der Sorten ist schwindelerregend. Immerhin hat jede Region im Erzgebirge ihre eigene Auffassung davon, wie eine Wurst auszusehen und zu schmecken hat. So ist überliefert, dass die Schweineschlachtung und die Wurstherstellung vor kalten Tagen durchgeführt wurden. So konnten im Anschluss die frisch gefüllten Würste über Nacht draußen hängen und aushärten, bevor sie am nächsten Tag in die Räucherung gingen.

Bei der Fleischerei Nagy halten wir uns natürlich an die gegebenen Hygienestandards; doch die ungarischen Rezepte selbst bleiben bei uns erhalten.